„Magier“

Nicht umsonst verpasste ihm die Jury der TV-Show „Got to Dance“ diesen Kosenamen. Verzaubert war das Millionenpublikum vor den Bildschirmen, als Poppin Hood live seine Performance ablieferte. Sein Körper im Einklang mit der Musik, kombiniert mit unglaublichen Bewegungen und das Ganze abgerundet mit Gefühl und Leidenschaft.

Poppin Hood vereint all diese Eigenschaften in seinem Tanz. Was viele Insider der Tanzszene schon lange wussten, sahen jetzt endlich auch die Zuschauer daheim auf den Fernsehsesseln: Poppin Hood ist etwas ganz besonderes.

 

Die Jury hätte es nicht besser auf den Punkt bringen können:

„Wenn er tanzt, bleibt die ganze Welt stehen – es ist einfach magisch“.

Hinter diesen Momenten, steckt jedoch jahrelange harte Arbeit. Es ist wie in jedem anderen Beruf auch – wer vorankommen will, muss hart an sich arbeiten. Poppin Hood entdeckte seine Begeisterung für den Tanz im Jahre 1997 nachdem er das Video der mittlerweile größten Tanzveranstaltung „Battle of the Year“ gesehen hatte. Sofort war er gefesselt – „es war wirklich wie Liebe auf den ersten Blick“, sagt er heute rückblickend. Bekannte Tanzfilme wie „Breakin“ oder „Beat Street“ zogen ihn in den Bann und inspirierten ihn schließlich ein Leben als Tänzer zu beginnen.

„… es war wirklich wie Liebe auf den ersten Blick!“

Er begann viele Tanzveranstaltungen, Jams und Battles zu besuchen und tauschte sich so mit anderen Tanzbegeisterten aus. Schnell war die erste Crew „Break Style Artists“ gegründet, mit welcher er erste Erfahrungen auf Battles sammeln konnte. Er lernte viele Tanzstile , darunter B-Boying, Popping und Locking. Er erweiterte seine Fähigkeiten mit hartem Training. Im Laufe der Jahre zahlte sich das permanente Training aus und es folgten erste große Erfolge, darunter der Titel der Deutschen Meisterschaft im „Electric Boogaloo“ im Jahre 2002. Eines der ausschlaggebenden Ereignisse für Poppin Hood; denn nach dem Erringen der deutschen Meisterschaft begann er erstmals als Tanzlehrer zu arbeiten, um sein Wissen und Können anderen Tanzbegeisterten weiterzugeben.

Hier liegt übrigens auch der Ursprung seines Künstlernamens: angelehnt an Robin Hood – „anderen Menschen etwas weitergeben, das ist genau das, was ich schon immer machen wollte“, so Poppin Hood. Von nun an gab er Tanzkurse und Workshops in verschiedenen Einrichtungen wie z. B. Jugendhäusern, Tanz-und Volkshochschulen, oder gar in der Justizvollzugsanstalt – als Teil des Resozialisierungsprogramms.

„… anderen Menschen etwas weitergeben, das ist genau das, was ich schon immer machen wollte!“

Weitere große Erfolge folgten: Der erneute Gewinn der deutschen Meisterschaft ganze viermal hintereinander 2005 – 2009. In den Jahren 2004 und 2008 holte Poppin Hood sogar den Weltmeistertitel im Electric Boogaloo nach Deutschland. Mittlerweile war Poppin Hood sehr gefragt in der Tanzszene. Es folgten Bookings in Musik-Videos (z. B. Das Bo) und Auftritte im Fernsehen (TV Total). Dadurch erreichte Poppin Hood auch breitere Massen und wurde folglich auch sehr oft für Theaterstücke und große Showbühnen gebucht.

Wie bodenständig er heute trotzdem ist, erkennt man daran, dass er sich regelmäßig auf Battles mit anderen Tänzern misst – „dadurch bleibt man aktiv und sieht die Defizite an denen man dann arbeiten kann“, wird er zitiert. Teilgenommen hat er z. B. an namhaften Battles wie „Juste Debout“ (Paris, Frankreich) oder den „Hip Hop International“ (Las Vegas, USA). Dadurch erreichte er auch international einen Bekanntheitsgrad und wird somit oft als Juror für Tanzveranstaltungen rund um den Globus gebucht.

„… immer mit voller Energie und Leidenschaft dabei!“

Diese ganzen Erfahrungen, die ganze Leidenschaft und natürlich den Spaß am Tanz teilt Poppin Hood heute mit seinen Schülern, Mitmenschen und seiner Crew „Funky Cosmic“. „Genau das ist der Hauptfaktor warum ich Unterricht bei Poppin Hood nehme“, so eine seiner Schülerinnen. „Er ist immer mit voller Energie und Leidenschaft dabei“.